Mein Weg in die tiergestützte Intervention
Seit 2011 arbeite ich als staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin mit Menschen, die ganz unterschiedliche Lebenswege, Fähigkeiten und Herausforderungen mitbringen – von leichtem Förderbedarf über herausforderndes Verhalten bis hin zu Schwerstmehrfachbehinderungen und lebensverkürzenden Erkrankungen. Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten, ihnen Sicherheit, Beziehung und Entwicklung zu ermöglichen, ist bis heute mein berufliches Herzstück.
2013 zog mein erster eigener Hund Cooper bei mir ein.
2015 absolvierten wir gemeinsam die Ausbildung zum therapeutischen Team Mensch & Hund an der Bischöflichen Stiftung Haus Hall.
2017 kam meine Hündin Pina dazu.
2018 schloss ich ebenfalls mit ihr die Ausbildung ab. In der freiberuflichen Arbeit durfte ich mit beiden Hunden viele besondere Begegnungen erleben – leise, berührende, manchmal herausfordernde, oft heilsame. Begegnungen, die mich fachlich wachsen ließen und persönlich geprägt haben.
2023 schloss ich die berufsbegleitende Weiterbildung zur Fachkraft für tiergestützte Intervention am Institut für systemische und tiergestützte Therapie ab. Parallel dazu begleitete ich über mehrere Jahre Familien im tiergestützten Kinderhospiz – eine intensive Zeit, die mir tiefe Einblicke in Trauer, Lebensmut, Abschied und Beziehung schenkte und meinen Blick für die Wirkung verschiedener Tierarten weiter schärfte.
2026 erweiterte ich meine fachlichen Schwerpunkte. Ich schloss die Ausbildung zur Fachkraft für Naturpädagogik an der Wildniswerkstatt Münster ab. Die Verbindung von Tier, Natur und Beziehung eröffnet neue Räume für Begegnung, Entwicklung, Teilhabe und Lebensqualität. Ergänzend absolvierte ich den Grundkurs Trauerbegleitung (BVT) und den Aufbaukurs Kindertrauer/Familientrauerbegleitung (bauchgefühlt). Diese stärkten meine Fähigkeit, Menschen und Familien auch in belastenden Lebenssituationen achtsam, sicher und beziehungsorientiert zu begleiten.
Vom Team Mensch & Hund zum Garten voller Möglichkeiten
Ein Ort voller Leben ist herangewachsen – und mit ihm unzählige Möglichkeiten für tiergestützte und naturpädagogische Angebote, die Menschen fördern, begleiten und stärken können.